Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 30. Mai 2017 in Ostösterreich

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation erweitert die hereinströmende feuchte Warmluft die Blutgefäße. Dadurch wird eine überschießende Gegenreaktion in Form von krampfartiger Verengung der Adern im Gehirn ausgelöst, die betroffenen Hirnareale werden schlechter durchblutet. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine schnelle Blutgefäßerweiterung. In den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren, die gleichzeitig stimuliert werden. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tageshöchsttemperatur zwischen 26°C und 31°C. Jeder Schritt vor die Tür wird als belastend empfunden. Mit leichter Kleidung können Sie sich heute am Morgen oder in den Abendstunden im Freien aufhalten und damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Warmluftadvektion und mäßige Wärmereize

Durch ein heranziehendes Tiefdruckgebiet wird das Wetter wärmer aber auch feuchter. Zunächst bilden sich hohe Schleierwolken, später nimmt die Bewölkung insgesamt zu. Der Wind frischt deutlich auf. Verdichten sich die Wolken, so kann es auch regnen.

Im Zentrum des Tiefdruckgebietes beruhigt sich das Wetter, die Bewölkung lichtet sich, der Regen hört auf, gelegentlich reißt die Wolkendecke auf. Einströmende Warmluft führt zu einem spürbaren Temperaturanstieg. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang, denn danach sorgt die rückwärtige Kaltfront mit starkem Schauerregen für einen deutlichen Temperatursturz. Es kann auch zu Gewittern (Frontengewitter) kommen, die sich jedoch in ihrer Charakteristik deutlich von den typischen Sommergewittern (Wärmegewitter) unterschieden.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 26°C und 31°C. Sie müssen daher mit einer mäßigen Wärmebelastung rechnen. Im Freien sollten Sie luftige Kleidung tragen, um eine ausreichende Kühlung zu ermöglichen. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie genug trinken – am Besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.


Walrita stresst den Klima-Michel

Wiese

Das Hochdruckgebiet „Walrita“ über der Nordsee dehnt seinen Einflussbereich kräftig aus und erwärmt die Luft in Mitteleuropa auf 30°C. Auch wenn es heuer (in diesem Jahr) schon vielmals ungewöhnlich war, dies ist die erste echte Hitzeperiode 2017. Der Modell-Hypochonder des Deutschen Wetterdienstes (DWD) signalisiert vielfältige Gesundheitsbelastungen: Klima-Michel steht unter Hitzestress. weiterlesen...


Nasskaltes Wetter provoziert epileptische Anfälle

Epilepsie-Patienten klagen über eine besonders drastische Form der Wetterempfindlichkeit: Bei Wetterwechsel steigt die Wahrscheinlichkeit für Aura-Erscheinungen und Anfälle. Zieht nasskalte Witterung auf, ist das Risiko besonders groß. Diese Vermutung konnten nun empirisch bestätigt werden. weiterlesen...


Schlafmangel schmälert soziale Attraktivität

Ringe unter den Augen - der schönste Schmuck, den ein Mann einer Frau schenken kann. Das Paar muss noch frisch verliebt sein, um dieser Ansicht zuzustimmen. Gemeinhin gilt offensichtliche Müdigkeit als Herausforderung für die Kosmetik. Niemand möchte übermüdet erscheinen, denn nicht nur die körperliche Attraktivität leidet unter offensichtlichem Schlafmangel - sondern auch die soziale. weiterlesen...


Bier betäubt besser als Schmerzmittel

Nichts hilft so gut gegen Kater-Kopfschmerzen wie ein Auffrischungsgetränk von der selben Sorte, mit dem man den Abend zuvor beendete. Doch das gilt nicht nur für „den Morgen danach“. Generell lindert Alkohol Schmerzen effektiver als spezialisierte Medikamente wie beispielsweise Paracetamol. weiterlesen...


Schmerzsensibel durch Schlafmangel

Müde Mäuse reagieren intensiver auf Schmerzreize als ausgeschlafene. Forscher sind sich sicher, dass durch diesen Effekt auch übermüdete Menschen unnötig stark unter chronischen Schmerzen leiden. So lindert nach zu kurzer Nachtruhe ein Schluck Kaffee mit dem Wachmacher Koffein die Schmerzempfindlichkeit messbar, während Schmerzmittel wie Ibuprofen weitgehend wirkungslos bleiben. weiterlesen...


Nudging unterstützt Sportbegeisterung

Oftmals wirkt aufmunterndes Anstupsen erfolgreicher als ermahnender Tadel. Ein sanftes Lenken durch Anreize ist effektiver als plumper Dirigismus. Dieses „Nudging“ bewährt sich auch als Motivation für Verhalten, das der Gesundheit gut tut - beispielsweise joggen. Dank Online-Fitness-Apps funktioniert das auch über große Entfernungen, wenn das Wetter mitspielt. weiterlesen...