Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Asthma
am 22. Juli 2024 in Ostösterreich

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Luftdruckabfall bewirkt den Rückgang der Moleküldichte in der Atemluft (Gesamtzahl aller Moleküle pro m3) und damit eine geringere Sauerstoffmenge pro Atemzug. Zudem verdrängt bei ansteigender Luftfeuchtigkeit der Wasserdampf andere Moleküle, sodass auch der Sauerstoffgehalt sinkt (prozentualer Anteil der Luftmoleküle). Sie müssen häufiger oder tiefer einatmen, um genügend Sauerstoff aufzunehmen. Dadurch gelangen Reizstoffe tiefer in Bronchien und Lunge, die einen Partikelreiz provozieren und einen Asthmaanfall auslösen können.

Zudem tritt bei Hitze und Regen zuverlässig Schwüle auf, die den Kreislauf belastet, wodurch die Atmung flacher und weniger effektiv wird.

Steigt die Luftfeuchte stark an, quellen in der Luft schwebende trockene Pollen, platzen und setzten Pollenallergene frei. Pollen und Pollenbruchstücke ergänzen den Feinstaub und provozieren einen Partikelreiz; die freigesetzten Allergene können allergisches Asthma auslösen. Nach 30 Minuten Regen, sind Feinstaub und Allergene weitgehend aus der Luft gewaschen.

Dipl.-Biol. Holger Westermann von Dipl.-Biol. Holger Westermann

Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Inhaber der Agentur memeconcept, Geschäftsführender Gesellschafter der memepublisher GmbH.

Wetterlage

Regenwetter und starke Wärmereize

Heute bestimmt ein Tiefdruckgebiet das Wetter. Regenschauer und Wolkenlücken wechseln sich ab. Die Temperatur sinkt spürbar, der Wind legt zu, im Sommer können sich auch Gewitter bilden. Die gefühlte Temperatur liegt unterhalb des Wertes, der mit dem Thermometer gemessenen wird.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 32°C und 36°C. Durch starken Wärmebelastung verlieren Sie sehr viel Flüssigkeit, nicht nur durch das sichtbare Schwitzen, sondern auch über die Atemluft. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie genug trinken.


Ein Sommer wie er früher einmal war …

Die Menschen in Mitteleuropa sind es nicht mehr gewohnt, in Mai und Juni so wenige Sommertage mit zumindest 25°C zu erleben. Doch das aktuelle Wetter, auch der vielerorts anhaltende Regen, war dereinst „normal“. Lediglich die letzten Jahre verwöhnten mit anhaltender Wärme zum Ausklang des Frühlings und zu Beginn der Sommersaison. weiterlesen...


Impfsaison 2023/2024 für Menschen mit Atemwegserkrankungen

Robert-Koch-Institut (RKI) und Ständige Impfkommission (STIKO) empfehlen Menschen mit Asthma und COPD frühzeitige Impfung gegen Grippe (Influenza) und neue Corona-Varianten sowie eine Überprüfung des Pneumokokken-Schutzes zur Vorbeugung einer Lungenentzündung. Gerade in der jetzt beginnenden kalten Jahreszeit steigt neben Infektionen der oberen und unteren Atemwege auch das Risiko für spürbare Verschlechterung der Symptomatik von vorbestehenden Lungenerkrankungen. weiterlesen...


Künstliche Intelligenz (KI) unterstützt Ärzte bei der Diagnose

Das Konzept der KI (im Englischen treffender als Artificial Intelligence bezeichnet) ist in der aktuell populären Version auf die Komposition von Texten optimiert. In der medizinische Diagnostik werden andere Qualitäten gefordert. Doch schon heute liefern solche Anwendungen erstaunlich kompetente Unterstützung. weiterlesen...


Auf Rosen gebettet lernt es sich leichter

Gerüche können Kreativität und Lernerfolg verbessern. Freiburger Forscher haben nun untersucht, was genau der betörende Rosenduft bewirkt und in welcher Dosis er das Lernen erleichtert. weiterlesen...


Hunde senken Stress, denn sie mögen Menschen

Dem possierlichen Charme eines jungen Hundes kann sich kaum ein Mensch entziehen. Dem spontanen Impuls zu Knuddeln oder zumindest zu Streicheln mag man nicht widerstehen. Und die Mehrzahl der Hunde scheint diese Zuwendung zu genießen. Bei älteren Tieren ist dann eher die Rasse und deren Charakter relevant, ob man Körperkontakt anstrebt oder lieber auf Distanz achtet. weiterlesen...


Weniger Streß durch Nikotinverzicht

Wenn Raucher zur Zigarette greifen, bemühen sie oft das Argument, akuten Stress zu lindern. Sie erhoffen sich kurzfristig spürbare und langfristig wirksame Unterstützung bei der Bewältigung psychischer Belastungen. Doch die regelmäßige Intoxikation mit Nikotin verstärkt die Probleme; erst Abstinenz lässt sie (ver)schwinden.

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