Menschenswetter Journal

Aktuell

Es ist nicht notwendig, Patienten zu täuschenPlacebos wirken auch wenn man es weiß

Auch wenn Patienten wissen, dass die eingenommenen Medikamente keinen pharmakologischen Wirkstoff enthalten, spüren sie eine Linderung ihrer Symptome. Das ergab eine Übersichtsarbeit in der die Ergebnisse von 13 klinische Studien mit insgesamt 834 Patienten zusammengefasst wurden. weiterlesen...

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Medizin

Stress sinkt, Menschen mit Depressionen oder Angst profitieren weniger gutAchtsamkeit ist ein Weg zu besserem Wohlbefinden

Aber es ist nicht der einzige und vielfach auch nicht für jeden Menschen mit psychischer Belastung der beste. Forscher der Universität Cambridge (Großbritannien) haben in einer Metastudie die Daten von 136 wissenschaftlichen Studien mit insgesamt 11.605 Teilnehmer (29 Länder, 77% Frauen, Altersgruppe 18 bis 73 Jahre) ausgewertet. weiterlesen...

01.12.2020Es tut gut für andere Gutes zu tun

Als Altruismus etikettiert man jedes Engagement zugunsten eines Mitmenschen, das vordergründig keinen Vorteil, sondern lediglich Aufwendungen oder sogar Risiken verursacht. Für das soziale Gehirn des Menschen ist „Gutes tun“ allerdings immer ein Gewinn. Die Glückshormone Dopamin und Oxytocin werden freigesetzt und verbessern das Wohlbefinden. Zudem wird die „gute Tat“ als Handlung von hohem Rang interpretiert, denn helfen kann man nur von oben nach unten (Alles andere sind geschuldete Handreichungen). Doch es gibt noch einen weiteren „guten Grund“ für altruistisches Verhalten: die eigene Schmerzempfindlichkeit sinkt. weiterlesen...

23.11.2020Raucher sind Corona-Risikogruppe

Ist eine Lunge durch regelmäßiges Zigarettenrauchen bereits geschädigt, ist eine Invasion durch Coronaviren erheblich leichter möglich als bei einem gesunden Atemorgan. Raucher sind insofern doppelte Risikogruppe: Sie müssen mit einer höheren Infektionswahrscheinlichkeit leben und mit dem schweren Verlauf ihrer Corona-Erkrankung rechnen. weiterlesen...

13.10.2020Frühstückskaffee - genau in dieser Reihenfolge

Nach unruhiger Nacht kann der Ich-will-wach-werden-Kaffee den mühsam aktivierten Stoffwechsel aus der Bahn werfen. Wird das Koffeingetränk vor der Zuckeraufnahme beim Frühstück wirksam, entgleist der Blutzuckerspiegel und schießt in die Höhe. Muss man trotz Schlafdefizit aufstehen, sollte man den Kaffee erst nach dem Imbiss genießen. weiterlesen...

05.09.20204711 lässt Stress verschwinden

Nein, nicht das „Kölnisch Wasser“ mit dem Omi-Charme wird als Therapeutikum empfohlen, sondern eine spezielle Atemtechnik, vorgeschlagen vom Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Regensburg, Prof. Dr. med. Thomas Horst Loew. weiterlesen...

Panorama

Rollenspiel zum Arzt-Patienten-VertrauenKommunizierter Placeboeffekt

Wenn ein Medikament ohne Wirkstoff positiv auf das Wohlbefinden wirkt, widerspricht das der naturwissenschaftlichen Erwartung. Gut belegt ist, dass dieser Placeboeffekt von der Hoffnung des Patienten getragen wird. Aber offensichtlich ist auch die Überzeugung des Arztes ein wichtiger Faktor beim Placeboeffekt. weiterlesen...

19.11.2020Wetter beeinflusst die Corona-Viren nur wenig, aber die Jahreszeit

Corona erreichte Mitteleuropa im Frühling 2020, die Zahl der Erkrankten schnellte empor, in den ersten Monaten starben viele Menschen. Während des sehr warmen und vielerorts sehr trockenen Sommers sank die Zahl der identifizierten Infizierten deutlich, obwohl nun schon sehr viel häufiger getestet wurde. Mancher hoffte, dass der Spuk der Pandemie damit verflogen sei. Doch mit der ersten Abkühlung im Herbst rollte eine zweite Infektionswelle heran, die das öffentliche Leben wieder in enge Schranken wies. Provoziert oder ermöglicht kühles Wetter Corona-Infektionen? weiterlesen...

17.11.2020Gut gemeinte Gesundheitstipps

Das Gegenteil von „gut“ ist „gut gemeint“, das gilt auch für Hinweise und Ermahnungen gegen Gesundheitsrisiken und für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil - oder für Verhalten, das der Allgemeinheit nützt, wie beispielsweise die Bereitschaft zur Organspende. Um das zu Ändern wird auf die Bürger mit sanftem Druck oder durch gezielte Änderung der Entscheidungsabläufe eingewirkt. Der Effekt solcher Interventionen auf das Verhalten der Bürger ist aber oftmals viel dürftiger, als man es sich erhoffte. weiterlesen...

16.11.2020Interesse an Kultur verlängert die Biographie

Der Besuch von Galerien, Museen, Theater und Konzerthallen förderte Wohlbefinden, Gesundheit und ein langes Leben - nicht nur, weil der Kulturgenuss einen agilen Geist und zumindest leidlich belastbaren Körper voraussetzt. Und deshalb vorwiegend rüstige Senioren kulturbeflissen sind. Offensichtlich wirken die vermittelte Inspiration und die soziale Integration auch positiv auf Psyche und Fitness. weiterlesen...

12.10.2020Doppelt so viel Menschenswetter wie bisher

Die Vorhersage zum Einfluss des Wetters auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden unterscheidet nun zwischen „Vormittag“ und „Nachmittag“. Der Herbst illustriert ideal, warum dieser verbesserte Menschenswetter-Service hilfreich ist: Zu keiner anderen Jahreszeit ändert sich der Charakter des Wetters so deutlich im Tagesverlauf. weiterlesen...

Wetter

Frühlingsintermezzo

Innerhalb einer Woche wandelt sich das Wetter von strengem Frost mit schneebedeckter Landschaft zu frühlingshafter Wärme, um dann wieder spätwinterlich abzukühlen. Die Wetterentwicklung ist spektakulär. Derzeit erleben die Menschen in Mitteleuropa die angenehme Phase - sofern sie nicht allergisch auf die Pollen von Hasel und Erle reagieren. weiterlesen...

12.02.2021Frostiges Sonnenscheinwetter

Es ist Winter in Mitteleuropa. Letzte Woche wurden weite Landschaften mit Schnee überzogen, mancherorts mehr als es Menschen und Räumdienste gewohnt waren. Derzeit herrscht Winter wie man ihn aus der Erinnerung, aus Erzählungen oder vom Kalenderblatt kennt: Mit strengem Frost in der Nacht und am frühen Morgen, mit milder Kälte tagsüber und schneebedeckter Landschaft - immer öfter mit gleißendem Sonnenschein über den Schneeflächen. weiterlesen...

01.02.2021Flexible Luftmassengrenze

Schnee oder Regen, derzeit ist das Wetter über Mitteleuropa in einen kalten Nordosten und einen milden Südwesten getrennt. Dazwischen liegt eine Temperaturdifferenz von rund 10°C. Die Grenze ist flexibel und verschiebt sich, je nach Veränderung der Lage und Stärke von Tiefdruckgebieten über dem Balkan und dem Azorenhoch, das sich auf dem Atlantik bis zu den Britischen Inseln reckt - und einem kleinen Tief genau über Deutschland. weiterlesen...

22.01.2021Auf Wärme folgen Regen und Schnee

Mit dem Sturmtief „Goran“ wurde Mitteleuropa mit sehr milder Luft geflutet. In den Tallagen schwanden die Schneereste bei 10 bis 13, mancherorts auch 16°C. Nur in höheren Lagen konnten sich im Windschatten größere weiße Flächen halten. Doch die Erwärmung wird nur wenige Tage währen, dann folgen wieder Kälte, Regne und Schnee. Ein rasanter Wetterwechsel, durch den Gesundheit und Wohlbefinden empfindlicher Menschen strapaziert wird. weiterlesen...

05.01.2021Kalenderblattwinter

Karl im Schnee

Wer heutzutage nicht nur sein Smartphone zur Datumsinformation nutzt, sondern noch einen Wandkalender mit Landschaftspanoramen aufhängt, wird während der Wintermonate auf Prospekte mit schneebedeckter Natur blicken. In den zurückliegenden Jahren muteten diese Bilder doppelt nostalgisch an, aufgrund des antiquierten Kalendertyps und aufgrund der Darstellung einer Winterlandschaft, die es schon seit Jahren nur noch im Bergland gab. Doch heuer (in diesem Jahr) präsentiert sich hierzulande im Flachland ein Kalenderblattwinter.

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