Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 16. Juli 2019 in Wien

Wettereinfluss

Günstig

Stabile Schönwetterlagen wirken entspannend, das Risiko eines Migräneanfalls ist gering. Tagsüber hellt der Sonnenschein die Stimmung auf und animiert zu Aktivitäten im Freien. In der Nacht kann aufgrund der geringen Bewölkung die Wärme des Tages abstrahlen, die Temperaturen gehen spürbar zurück. In kühlen Nächten kann die Körpertemperatur im Schlaf abgesenkt werden, zudem enthält kühle Luft mehr Sauerstoff als warme Luft. Der Schlaf wird tiefer und erholsamer. Für Sie ist das ein doppelt positiver Effekt, Sie sind ausgeschlafen und Schlafstörungen oder Abgespanntheit als Migräneauslöser entfallen.

Heute erreichen die gefühlten Temperaturen 20°C und 26°C. Nutzen Sie die Gelegenheit für Aktivitäten in leichter Kleidung im Freien.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Hochdrucklage und schwache Wärmereize

Heute herrscht stabiles Hochdruckwetter mit geringer Wolkenbildung und wenig Wind. Tagsüber scheint die Sonne vom klaren Himmel, in der Nacht kühlt es deutlich ab. Im Spätherbst und Winter kann sich am Nachmittag und abends auch Nebel bilden (Inversionswetterlage).

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 20°C und 25°C. Sie müssen daher mit einer schwacher Wärmebelastung rechnen. Im Freien sollten Sie luftige Kleidung tragen, sich aber auch auf kühleren Phasen einstellen, wenn es windig wird oder wenn Sie sich längere Zeit im Schatten aufhalten.


Gesundes Körpergefühl durch markanten Temperaturrückgang

Nach Hitze, Sonnenstrahlung, Wärmestau und Schwüle mit über 40°C gefühlter Temperatur erfrischt nun leichter Wind bei Sonnenschein wie ein 20°C Frühsommertag. Eine Regenfront hat inzwischen Staub und Ozon aus der Luft gewaschen. Dadurch verbessert sich das allgemeine Wohlbefinden, auch wenn schon wieder mancher dem „richtigen Sommer“ nachtrauert. weiterlesen...


Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Eingewanderte Zecke überlebt auch in Wohnungen

Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) stammt aus Nordafrika und dem Mittelmeerraum. Problematisch ist der zugewanderte Ektoparasit (aussen anhaftender Parasit) weil er auf Mensch und Tier Krankheiten übertragen kann und im unmittelbaren Wohnumfeld überlebt. weiterlesen...


UV-Schutz durch intaktes Hautmikrobiom

Beim ausgiebigen Sonnenbad oder längerer Arbeit im Freien kann ultraviolette Strahlung die Haut nachhaltig schädigen. Unmittelbar spürt man Sonnenbrand, langfristig steigt das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Die zahlreichen Mikroben auf den Haut verhindern eine Schwächung der Immunantwort auf die Schädigung durch intensive Sonnenstrahlung. weiterlesen...


Schwimmen beim Strandurlaub verändert die Haut

Die Haut des Menschen ist Lebensraum für unzähligen Mikroorganismen, vorrangig aus Bakterien und Pilzen. Welche Organismen sich dort wohl fühlen hängt ab von der Körperhygiene, der natürlichen Biochemie der Haut sowie der Umgebungsbedingungen. So geht extremer Körpergeruch auf die Stoffwechselaktivität des Bakteriums Corynebacterium jeikeium zurück, die sich in Schweiß optimal vermehren und dabei geruchsintensive Fettsäurerester produzieren. Andere Bakterien unterstützen die Immunabwehr als „erste Verteidigungslinie der Körpers“. Jetzt wurde untersucht, wie ein Bad im Meerwasser die Zusammensetzung der Hautflora verändert. weiterlesen...


Freizeitsport kompensiert Freizeitfaulenzen

Nicht schlafen und dennoch mehrere Stunden körperlich inaktiv an einem Ort verweilen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Tod. Dabei ist jedoch das Sitzen im Büro weit weniger riskant als die körperlich entspannte Haltung beim Fernsehen oder reizreduzierten Chillen. Wer dieses Risiko reduzieren möchte benötigt weniger Zeit als zumeist angenommen - und man kann mit Aussicht auf nachhaltige Wirkung zu jeder Lebensphase damit beginnen. weiterlesen...