Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 26. September 2020 in Wien

Wettereinfluss

Kein Einfluss

Die einströmende Kaltluft wirkt nur im Sommer erfrischend, ansonsten wird die Abkühlung als weniger angenehm empfunden. Für Menschen, die von Migräne heimgesucht werden, geht vom Wetter derzeit kein zusätzliches Risiko aus.

Heute liegt die gefühlte Tagestemperatur zwischen 0°C und 20°C. Mit angemessener Kleidung können Sie sich heute bequem vor Kälte- und Wärmereizen schützen und sich dann beliebig lang im Freien und „die Nase in den Wind stecken“ um etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden zu tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Kaltluftadvektion und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

An der Rückseite eines Tiefdruckgebietes fließt von Norden oder Nordwesten kalte Meeresluft ein, es kommt zu einer spürbaren Abkühlung. Insbesondere im Sommer wirkt die kühle Luft nach einer ausgedehnten feuchtwarmen Wetterlage regelrecht erfrischend auf Körper und Geist. Bei stärkerer Intensität können heftige Winde mit Schauern, im Sommer auch Gewitter einher gehen. Die gefühlte Temperatur geht dann stärker zurück als die Thermometeranzeige.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C.


Temperatursturz vom Spätsommer in den Frühwinter

Schafe

Derzeit erfreuen sich die Menschen in Mitteleuropa an Sonnenschein und sommerlicher Wärme. Bis zum Sommerende am 22. September bleibt das Spätsommerwetter weitgehend stabil. Doch pünktlich zum Herbstbeginn wird es drastisch kälter - die Schneefallgrenze sinkt in den folgenden Tagen auf 1.000m. weiterlesen...


4711 lässt Stress verschwinden

Nein, nicht das „Kölnisch Wasser“ mit dem Omi-Charme wird als Therapeutikum empfohlen, sondern eine spezielle Atemtechnik, vorgeschlagen vom Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Regensburg, Prof. Dr. med. Thomas Horst Loew. weiterlesen...


Schmerzsensibel wie ein Neandertaler

Nach langer Koexistenz mit modernen Menschen (Homo sapiens) verschwanden die Neandertaler (Homo neanderthalensis) vor rund 40.000 Jahren als eigenständige Art. Doch damals fruchtbare Paarungen zwischen beiden Menschenarten bewirkten, dass heutzutage im Genom der Europäer (und ihrer Nachfahren auf anderen Kontinenten) noch Neandertalergene nachweisen werden können. Eines dieser artfremden Gene senkt die Schmerzschwelle von modernen Menschen vom europäischen Ökotyp. weiterlesen...


Religiöse Rituale reduzieren Angst und Stress

Angst ist eine mächtige Emotion, die durch die Erwartung von Bedrohungen und Katastrophen ausgelöst wird und Stress auslöst - und so messbar mit den somatischen Stresssymptomen verbunden ist. Schon in der Frühzeit der Erforschung universeller Kulturphänomene postulierte der polnischen Sozialanthopologe Bronislaw Malinowski (1884 - 1942), dass magisch-religiöse Rituale geeignet sind aktiven Einfluss auf unkontrollierbare Bedrohungen vorzutäuschen und so die überwältigende Angst abzuschwächen. weiterlesen...


Corona-Kompetenz: Körpertemperatur korrekt bewerten

Fiebermessen ist eine Alltagsfertigkeit. Moderne Geräte mit Displayanzeigen erleichtern das präzise Anlesen auf die erste Dezimalstelle genau. Traditionalisten bevorzugen die analoge Technik, weil sie auch ohne Batterien funktioniert. Dafür nehmen sie einen Messfehler von 0,1°C in Kauf. Einigkeit besteht jedoch darin, dass eine Körpertemperatur von 37°C den Normalwert markiert. Doch diese Regel ist nicht mehr up-to-date. weiterlesen...


Corona-Quarantäne schützt vor geschlechtertypischen Krebserkrankungen

Spaziergänge sind derzeit nur in raschem Schritt erlaubt - wenn sie nicht dem Naturerlebnis dienen, sondern als Sport gelten können. Da ist man schnell ausser Puste und die Verweildauer im Licht der Frühlingssonne bedeutet noch kein Gesundheitsrisiko. Eine erheblich höheres, bislang oft zu unrecht wenig beachtetes Risiko für Krebserkrankungen bringt dagegen das Schlendern durch die nächtlichen Straßen mit sich: das starke Kunstlicht moderner LED-Straßenlampen. Glücklicherweise ist das jetzt verboten. weiterlesen...