Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 17. Oktober 2019 in Ostösterreich

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation erweitert die hereinströmende feuchte Warmluft die Blutgefäße. Dadurch wird eine überschießende Gegenreaktion in Form von krampfartiger Verengung der Adern im Gehirn ausgelöst, die betroffenen Hirnareale werden schlechter durchblutet. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine schnelle Blutgefäßerweiterung. In den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren, die gleichzeitig stimuliert werden. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tagestemperatur zwischen 0°C und 20°C. Mit angemessener Kleidung können Sie sich heute bequem vor Kälte- und Wärmereizen schützen und sich dann beliebig lang im Freien aufhalten um etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden zu tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Warmluftadvektion und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Durch ein heranziehendes Tiefdruckgebiet wird das Wetter wärmer aber auch feuchter. Zunächst bilden sich hohe Schleierwolken, später nimmt die Bewölkung insgesamt zu. Der Wind frischt deutlich auf. Verdichten sich die Wolken, so kann es auch regnen.

Im Zentrum des Tiefdruckgebietes beruhigt sich das Wetter, die Bewölkung lichtet sich, der Regen hört auf, gelegentlich reißt die Wolkendecke auf. Einströmende Warmluft führt zu einem spürbaren Temperaturanstieg. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Spaziergang, denn danach sorgt die rückwärtige Kaltfront mit starkem Schauerregen für einen deutlichen Temperatursturz. Es kann auch zu Gewittern (Frontengewitter) kommen, die sich jedoch in ihrer Charakteristik deutlich von den typischen Sommergewittern (Wärmegewitter) unterschieden.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C. In angemessener Kleidung müssen Sie heute nicht mit einer medizinisch relevanten Belastung durch die Tagestemperaturen rechnen.


Spätsommer geht die Puste aus

Sonnenschein und Lufttemperatur über 25°C im Oktober erinnerten noch einmal an den Sommer. Die Illusion war nahezu perfekt, wäre nicht die Kulissen mit buntem Laub dekoriert und die Temperatur mit der frühzeitigen Abenddämmerung so drastisch eingebrochen. Hochdruckwetter mit leichtem aber stabilem Südwind lagerte flächendeckend Warmluft über Mitteleuropa - dieser Wärmezustrom versiegt nun; es folgt feuchte und kühlere Atlantikluft. weiterlesen...


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3. Fibromyalgie Hauptstadttag der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.

Ein Informationstag für Patienten mit Vorträgen  rund um Fibromyalgie

Samstag, 19. Oktober 2019 in Berlin

Den Vortrag zum Auftakt des Hauptstadttages hält unser Chefredakteur und Autor von "Der Fibromyalgie-Ratgeber - trotz Dauerschmerz ein gutes Leben führen" zum Thema Fibromyalgie und Partnerschaft

Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Anhaltende Hitze züchtet potentiell pathogenen Pilz

Die meisten Arten der Candida-Hefepilze sind unproblematisch, doch wenige können Krankheiten hervorrufen sowie durch andere Erkrankungen oder therapeutische Maßnahmen (beispielsweise Beatmung) geschwächte Patienten besiedeln. Dazu müssen die Pilze im Körper bei rund 37°C überleben und wachsen können - das gelingt seit einigen Jahren auch aggressiven Formen. weiterlesen...


Vom Nutzen neuer Medikamente

Zentrale Aufgabe des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ist die Frühe Nutzenbewertung für pharmazeutische Wirkstoffen und Darreichungsformen von Arzneimitteln mit Blick auf die Kosten für die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Denn „neu“ bedeutet in der Regel auch „teurer“ - doch dann sollte es auch nachweislich „besser“ sein. Genau das ist sehr häufig nicht der Fall. weiterlesen...


Risikoverhalten: Patienten flunkern in der Praxis

Für eine sichere Diagnose und eine erfolgreiche Therapie sind Ärzte auf die Mitwirkung der Patienten angewiesen. Da hilft es nicht, „dem Arzt zuliebe“ kurz vor dem Praxisbesuch ausnahmsweise die verordnete Abstinenz zu halten oder die regelmäßige Medikamenteneinnahme vorzutäuschen. Die Beschreibung der Beschwerden und die korrekte Einschätzung der therapietreue durch den Patienten sind wichtige Informationsquellen. Sie müssen daher präzise und vollständig sein - doch oft verführen Scham und Sorge um den „guten Eindruck“ zum Flunkern. weiterlesen...