Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 1. Februar 2023 in Ostösterreich

Wettereinfluss

Leicht ungünstig

Beim Durchzug des Tiefdruckgebietes hat die Warmluftzufuhr ihren Höhepunkt überschritten, durch den Regen kühlt die Luft ab, der Wind kann stürmisch werden. Das Auf und Ab von Luftdruck und Temperaturen, insbesondere der für die Wetterempfindlichkeit bedeutsamen gefühlten Temperatur, stimuliert die glatte Muskulatur der Blutgefäße. Durch die Freisetzung des Hormons Serotonin ziehen sich die Adern zunächst zusammen, der Blutdruck steigt steil an. Anschließend entspannen sich die Blutgefäße und der Blutdruck sinkt.
Nach der vaskulären Theorie der Migränestimulation führt die anfangs krampfartige Verengung der Adern im Gehirn dazu, dass die betroffenen Hirnareale schlechter durchblutet werden. Der resultierende Sauerstoff- und Energiemangel provoziert als Reflexantwort eine sehr schnelle Blutgefäßerweiterung. Die in den Gefäßwänden befinden sich Schmerz- und Dehnungsrezeptoren werden dabei gleichzeitig stimuliert. Die Wahrscheinlichkeit für eine Migräneattacke nimmt zu.

Heute liegt die gefühlte Tagestemperatur zwischen 0°C und 20°C, mit angemessener Kleidung können Sie sich heute beliebig lang im Freien aufhalten. Nutzen Sie die Regenpausen um damit etwas Gutes für Ihr Wohlbefinden zu tun.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Regenwetter und keine bedeutenden Wärme- oder Kältereize

Heute bestimmt ein Tiefdruckgebiet das Wetter. Regenschauer und Wolkenlücken wechseln sich ab. Die Temperatur sinkt spürbar, der Wind legt zu, im Sommer können sich auch Gewitter bilden. Die gefühlte Temperatur liegt unterhalb des Wertes, der mit dem Thermometer gemessenen wird.

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 0°C und 20°C.


Frühwinterwetter bereits im Spätherbst

Bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember ist immer noch Herbst, auch wenn die Mehrzahl der Menschen hierzulande zumindest die Adventszeit bereits dem gefühlten Winter zurechnet. Heuer (in diesem Jahr) dürfen sich die Voreiligen bestätigt fühlen - vielerorts ist es derzeit winterlich kalt und die Landschaften gebietsweise schneebedeckt. weiterlesen...


Ein Bild des Partners lässt Schmerzen schwinden

Zärtlichkeit lindert Schmerzen. Dabei wird der geliebte Partner körperlich wahrgenommen, man ist der schützenden und tröstenden Gegenwart gewiss. Zudem wirkt das genau in diesem Moment ausgeschüttete Kuschelhormon Oxytocin als natürliches Analgetikum. Forscher der Justus Liebig Universität Gießen (Hessen) haben nun herausgefunden: Ein Bild vom Partner genügt, um das Schmerzempfinden zu reduzieren. weiterlesen...


Hunde senken Stress, denn sie mögen Menschen

Dem possierlichen Charme eines jungen Hundes kann sich kaum ein Mensch entziehen. Dem spontanen Impuls zu Knuddeln oder zumindest zu Streicheln mag man nicht widerstehen. Und die Mehrzahl der Hunde scheint diese Zuwendung zu genießen. Bei älteren Tieren ist dann eher die Rasse und deren Charakter relevant, ob man Körperkontakt anstrebt oder lieber auf Distanz achtet. weiterlesen...


Produktive Müdigkeit im Home Office

Angestellte, die während der Corona-Pandemie von zu Hause aus arbeiten, schlafen länger und arbeiten effektiver. Diese Effizienz- und Leistungssteigerung gelingt nicht jedem, aber betrachtet man die Menschen im Home-Office insgesamt, bleibt das Ergebnis positiv. weiterlesen...


Placebos wirken auch wenn man es weiß

Auch wenn Patienten wissen, dass die eingenommenen Medikamente keinen pharmakologischen Wirkstoff enthalten, spüren sie eine Linderung ihrer Symptome. Das ergab eine Übersichtsarbeit in der die Ergebnisse von 13 klinische Studien mit insgesamt 834 Patienten zusammengefasst wurden. weiterlesen...


Kommunizierter Placeboeffekt

Wenn ein Medikament ohne Wirkstoff positiv auf das Wohlbefinden wirkt, widerspricht das der naturwissenschaftlichen Erwartung. Gut belegt ist, dass dieser Placeboeffekt von der Hoffnung des Patienten getragen wird. Aber offensichtlich ist auch die Überzeugung des Arztes ein wichtiger Faktor beim Placeboeffekt. weiterlesen...