Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 18. Juni 2019 in Ostösterreich

Wettereinfluss

Ungünstig

Die hohen Temperaturen belasten Herz und Kreislauf, dadurch entsteht ein Gefühl von Überlastung und mangelnder Leistungsfähigkeit. In der Nacht gehen die Temperaturen kaum zurück. Dadurch kann die Körpertemperatur im Schlaf nicht ausreichend abgesenkt werden, zudem enthält warme Luft weniger Sauerstoff als kalte Luft. Der Schlaf wird unruhig und wenig erholsam. Hält diese Wetterlage mehrere Tage an, entsteht chronischer Schlafmangel und infolge dessen Abgespanntheit und Erschöpfung, die eine Migräne auslösen können. Zudem belasten die hohen Tagestemperaturen den Körper, der Flüssigkeitsverlust muss durch regelmäßiges Trinken von Wasser, Fruchtsaftschorle oder Früchtetee ausgeglichen werden. Das helle Sonnenlicht über viele Stunden verstärkt die Migränebeschwerden.

Heute erreichen die gefühlten Temperaturen 26°C und 32°C. Nutzen Sie die Gelegenheit für Aktivitäten im Freien - in leichter Kleidung am frühen Morgen oder in den Abendstunden.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Hochdrucklage und mäßige Wärmereize

Heute herrscht stabiles Hochdruckwetter mit geringer Wolkenbildung und wenig Wind. Tagsüber scheint die Sonne vom klaren Himmel, in der Nacht kühlt es deutlich ab. Im Spätherbst und Winter kann sich am Nachmittag und abends auch Nebel bilden (Inversionswetterlage).

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 26°C und 31°C. Sie müssen daher mit einer mäßigen Wärmebelastung rechnen. Im Freien sollten Sie luftige Kleidung tragen, um eine ausreichende Kühlung zu ermöglichen. Bitte achten Sie auch darauf, dass Sie genug trinken – am Besten Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.


Jetstream synchronisiert Starkregenreigen

Hierzulande in Mitteleuropa sind extreme Regenfälle selten. Schwere Gewitter können zu jeder Jahreszeit kleinräumig Überschwemmungen verursachen. Hochwasser an großen Flüssen treten zumeist im Frühjahr auf, wenn ergiebiger Regen durch Schneeschmelze verstärkt Wasser einträgt. Im Herbst können ausgiebig und lang anhaltende Regenfälle weite Landschaften fluten. Andernorts, beispielsweise in Asien, sind dagegen extrem ergiebige Regenfälle mit hohem Überflutungsrisiko sehr viel häufiger. Forscher haben nun festgestellt, dass kräftiger Regen in Europa mit der Wahrscheinlichkeit für Starkregen in Asien verknüpft ist. weiterlesen...


Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Intelligenz säuft - und verträgt das auch langfristig

Der sozioökonomische Status ist ein relevantes Kriterium für die Folgen des Alkoholkonsums auf die Gesundheit. Menschen in persönlich komfortablen oder gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen schlagen Schnaps, Wein und Bier weit weniger auf Herz, Kreislauf und Blutgefäße als Menschen, die unter problematischen Bedingungen leben. weiterlesen...


„Best Anden“ reduziert Prüfungsstress

In einigen Bundesländern sind die schriftlichen Prüfungen zum Abitur (in Österreich Matura) bereits auf dem Weg zur Korrektur, andere Schüler fiebern den Klausuren noch entgegen. Um so erstaunlicher ist die Nachricht, dass ein erfolgversprechendes Mittel gegen Prüfungsstress nun definitiv erst zum Frühsommer, also sicherlich erst nach Abgabe der letzten Abi-Tests, verfügbar sein wird. Dabei ist die Werbeaussage verheißungsvoll: Wer „Best Anden“ hat, kann gar nicht mehr scheitern! weiterlesen...


Frühlingsermüden

Derzeit sprießt, sprosst und erblüht es allerorten. Die Vögel beginnen ihren lauthals ausgefochtenen Wettstreit um die besten Nistplätze und attraktive Paarungspartner. Nur die Menschen befällt derweil eine mächtige Müdigkeit. weiterlesen...


fMRT ist kein Schmerzscanner

Schmerz lässt sich nicht abbilden, auch nicht mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT). Denn die in bunten Bildern des Gehirns dargestellte „neuronale Schmerzsignatur“ einer aktiven „Schmerzmatrix“ ist auch bei Menschen aktiv, die aufgrund eines Gendefekts gar keine Schmerzen kennen (Congenital Indifference to Pain, CIP). Aussagekräftig sind daher lediglich vorher-nachher-Vergleiche der selben Person. weiterlesen...