Das Wetter und Ihre Beschwerden

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Vorhersage für Migräne und anfallartige Kopfschmerzen
am 6. Juli 2020 in Wien

Wettereinfluss

Ungünstig

Die hohen Temperaturen belasten Herz und Kreislauf, dadurch entsteht ein Gefühl von Überlastung und mangelnder Leistungsfähigkeit. In der Nacht gehen die Temperaturen kaum zurück. Dadurch kann die Körpertemperatur im Schlaf nicht ausreichend abgesenkt werden, zudem enthält warme Luft weniger Sauerstoff als kalte Luft. Der Schlaf wird unruhig und wenig erholsam. Hält diese Wetterlage mehrere Tage an, entsteht chronischer Schlafmangel und infolge dessen Abgespanntheit und Erschöpfung, die eine Migräne auslösen können. Zudem belasten die hohen Tagestemperaturen den Körper, der Flüssigkeitsverlust muss durch regelmäßiges Trinken von Wasser, Fruchtsaftschorle oder Früchtetee ausgeglichen werden. Das helle Sonnenlicht über viele Stunden verstärkt die Migränebeschwerden.

Heute erreichen die gefühlten Temperaturen 26°C und 32°C. Nutzen Sie die Gelegenheit für Aktivitäten im Freien - in leichter Kleidung am frühen Morgen oder in den Abendstunden.

Dr. med. Axel Menzebach, M.A. von Dr. med. Axel Menzebach, M.A.

Facharzt / Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin/Schmerztherapie
Klinik / Chefarzt des Institutes für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie DONAUISAR Klinikum Deggendorf-Dingolfing-Landau Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Wetterlage

Hochdrucklage und mäßige Wärmereize

Heute herrscht stabiles Hochdruckwetter mit geringer Wolkenbildung und wenig Wind. Tagsüber scheint die Sonne vom klaren Himmel, in der Nacht kühlt es deutlich ab. Im Spätherbst und Winter kann sich am Nachmittag und abends auch Nebel bilden (Inversionswetterlage).

Die gefühlte Temperatur liegt heute tagsüber zwischen 26°C und 31°C. Man kommt leicht ins Schwitzen; Sie sollten genug trinken.


Schwüle schwächt den Kreislauf

In den kommenden Tagen schwappt die erst Hitzewelle des Jahres über Mitteleuropa. Sehr heiße und feuchte Luft strömt von der Sahara über das Mittelmeer heran - und wird von den regennassen Böden hierzulande mit weiterem Wasserdampf angereichert. Für viele Menschen ist der rasche Temperaturanstieg und die zunehmende Schwüle eine ernstzunehmende Gesundheitsbelastung. weiterlesen...


Fieber unterstützt die Immunabwehr

Erhöhte Körpertemperatur hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger schneller und effektiver zu bekämpfen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Aktivität eines Hitzeschockproteins, das ab 38,5°C wirksam wird. Deshalb gefährdet frühzeitiges Fiebersenken die Genesung. weiterlesen...


Corona-Kompetenz: Körpertemperatur korrekt bewerten

Fiebermessen ist eine Alltagsfertigkeit. Moderne Geräte mit Displayanzeigen erleichtern das präzise Anlesen auf die erste Dezimalstelle genau. Traditionalisten bevorzugen die analoge Technik, weil sie auch ohne Batterien funktioniert. Dafür nehmen sie einen Messfehler von 0,1°C in Kauf. Einigkeit besteht jedoch darin, dass eine Körpertemperatur von 37°C den Normalwert markiert. Doch diese Regel ist nicht mehr up-to-date. weiterlesen...


Corona-Quarantäne schützt vor geschlechtertypischen Krebserkrankungen

Spaziergänge sind derzeit nur in raschem Schritt erlaubt - wenn sie nicht dem Naturerlebnis dienen, sondern als Sport gelten können. Da ist man schnell ausser Puste und die Verweildauer im Licht der Frühlingssonne bedeutet noch kein Gesundheitsrisiko. Eine erheblich höheres, bislang oft zu unrecht wenig beachtetes Risiko für Krebserkrankungen bringt dagegen das Schlendern durch die nächtlichen Straßen mit sich: das starke Kunstlicht moderner LED-Straßenlampen. Glücklicherweise ist das jetzt verboten. weiterlesen...


Frauen frieren anders

Frösteln und frieren sind Reaktionen auf den akuten oder erwarteten Verlust von Körperwärme. Niedrige Lufttemperatur ist nur ein Auslöser, hohe Luftfeuchte und Wind sowie Aufenthalt im Schatten (keine Strahlungswärme) unterstützen den Wärmeverlust. Physiologische und psychologische Effekte wirken als Verstärker des Kälteempfindens - Schlafmangel, Abgespanntheit und Schmerzbelastung, manchmal genügt auch ein Blick aus dem Fenster auf vorüberziehende Schauer. weiterlesen...


Für den positiven Effekt genügt schon eine Trainingseinheit

Sport strafft den Körper, verlängert die Ausdauer, erfrischt den Geist und befreit das Gemüt. Der dazu notwendige Aufwand wird von vielen Menschen überschätzt. In einer kleinen experimentellen Studie mit betagten Bewegungsmuffeln bewirkte schon moderates aber regelmäßiges Engagement eine deutliche Verbesserung. weiterlesen...